Sorgenfresserchen

Kennst du die kleinen Schnuffels, die einen Reissverschluss quer über den Bauch tragen, damit man seine Sorgen dort hineinstecken kann? Sie sind normalerweise für Kinder gedacht, aber ich finde, auch Erwachsene haben mal Sorgen und warum nicht so ein Fresserchen verschenken? Man schreibt einfach das, was einen bedrückt auf einen Zettel und steckt ihn den Bauch des Sorgenfresserchens. Danach wird eine Runde geknuddelt und schon geht es einem besser 🙂

Sorgenfresser "Schnulli"
Sorgenfresser “Schnulli”

Für meine lieben Kollegen, die in diesem Jahr eine ganz wunderbare Arbeit geleistet haben (danke für eure Unterstützung!) und die mit Sicherheit die ein oder andere Sorge plagt, habe ich je ein Sorgenfresserchen beschafft. Nun dürfen Gump, Saggo, Enno, Sita, Flint und Schnulli stets zu Diensten sein und alle Sorgen in ihren runden Bauch aufnehmen. Für das aufschreiben der – hoffentlich nicht allzu vielen – Sorgen habe ich für jeden ein Mini-Moleskine besorgt (A7) und dazu noch einen schönen Kugelschreiber von Lamy. Dazu habe ich dieses kleine Gedicht geschrieben:

Sorgenfresser gedichtFür gute Nerven sorgen ein paar Schokokugeln, verpackt in einer kleinen Tüte mit Sichtfenster. Diese habe ich diesmal in SU-Manier verziert – ein kleines Spitzendeckchen, ein Wimpel aus Designpapier und eine Schleife, die von einer Klammer gehalten wird. Fertig! Das ist so einfach und wirkt richtig gut. Man muss das ganze auch nicht auseinander reißen, denn das Deckchen und der Wimpel sind nur auf der Rückseite befestigt, so kommt man ohne zerstörerische Kräfte an die Nervennahrung.

Meine lieben Kollegen haben sich übrigens sehr darüber gefreut und fanden die Idee alleine schon total witzig. Das freut mich wiederum natürlich sehr.

Was verschenkst du denn so auf der Arbeit, machst du da auch was? Eine Kleinigkeit oder doch was größeres? Erzähl doch mal – ich bin gespannt.

Bis dahin – viele Grüße aus dem Papiertraumland.

2 Comments

  1. Voll lieb deine Geste für die Kollegen!!!

    Ich arbeite ja nicht mehr, aber hatte meinen beiden Lieblingskolleginnen ja zu Nikolaus je eine Dose Hugo verpackt und geschickt. Für eine Weihnachtskarte hat es nicht gereicht, die bekommen dann eine After Christmas Card 😉
    Aber sonst hätte auch keiner was bekommen, wenn ich noch gearbeitet hätte, weil die meisten es eh nicht zu würdigen wissen. Früher hab ich immer zu Nikolaus, Neujahr und Ostern was verteilt, aber irgendwann dann resigniert aufgegeben bzw. nur noch ausgewählte Kollegen bedacht…

    LG Svenja

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