Warum WordPress?

Heute gibt es mal nichts Gebasteltes, denn heute möchte ich mal darüber schreiben, warum ich überhaupt von Blogger zu WordPress gewandert bin, vielleicht fragst du dich auch schon einige Zeit, ob du es wagen solltest, deine eigene Webseite zu haben und ob sich das lohnt bzw. ob das überhaupt zu schaffen ist – so ganz als Nicht-IT-ler und PC-Blondie. Also eins kann ich schon mal vorweg nehmen: es ist machbar und meistens auch einfach, manchmal muss man googlen, um herauszufinden, wie etwas funktioniert oder wie man etwas Bestimmtes umsetzen kann – aber es macht Spaß und mir macht es noch viel mehr Spaß als Blogger & Co.

Aber fangen wir mal vorne an: Was hat mich überhaupt dazu gebracht, mich mit WordPress zu beschäftigen bzw. hierher zu wechseln?

Ein Hauptgrund für mich war, dass mein Blog unter meiner eigenen Domain (also www….de) erreichbar sein sollte. Ich finde eine aussagekräftige, eigene Internetadresse ohne „.blogspot“ oder „.wordpress“ etc. viel schöner, einprägsamer und auch wertiger. Ich muss sagen, dass ich – seit ich selbst für meinen Blog sorge – viel anspruchsvoller geworden bin, was das Aussehen des Blogs und natürlich den Inhalt betrifft. Und: ich mag spielen 🙂 Ich spiele eigentlich ständig mit neuen Layouts herum, installiere mir Plugins, Widgets, ändere hier und da und es macht einfach nur Spaß! Dagegen finde ich die Möglichkeiten bei Blogger etc. sehr eingeschränkt, obwohl man seinen Blog dort auch (eingeschränkt) den eigenen Wünschen anpassen kann.

Was genau ist denn bei WordPress (selbst gehostet) anders als bei Blogger und Co.?

Nun, der größte Unterschied besteht für mich darin, dass ich alles selbst in der Hand habe und nicht von einer Plattform abhängig bin. Ich entscheide z.B., welches Design mein Blog hat – und zwar jedes einzelne Element, wann welche Inhalte hinzugefügt und entfernt werden und wie meine Bilder präsentiert werden (Slideshow, Galerie usw.).
Bei den „fertigen“ Bloganbietern ist es so, dass sie dir eine Keksdose (Speicher) zur Verfügung stellen, du kannst Kekse (deine Inhalte) hineinpacken, herausnehmen, dekorieren oder umstapeln – das Aussehen der Keksdose bestimmt jedoch das Krümelmonster (Bloganbieter), und wenn das um die Ecke kommt und alle Kekse auffrisst oder aus der Keksdose ein Marmeladenglas macht, kannst du nichts dagegen tun. Dann ist nicht nur die Bedienung auf einmal ganz anders, dann sind plötzlich deine Bilder, Beiträge oder im schlimmsten Fall auch dein ganzer Blog im Nirvana verschwunden. Gut, das passiert recht selten – aber wenn, dann ist es schon sehr ärgerlich, genauso, wenn der Anbieter mal wieder herumschraubt und dies und jenes gerade nicht funktioniert. Das kann mitunter schon sehr nervig sein. Wenn man alles selbst in der Hand hat und dann seinen Blog zerschießt, ist das zwar immer noch ein doofes Gefühl und man ist wütend auf sich selbst, aber man hat es sich wenigstens selbst eingebrockt und meistens noch „mit Ansage“ –  aber diese Hilflosigkeit und Ohnmacht gegenüber einem Anbieter, der von heute auf morgen alles dicht macht, ist nicht da. Und ja, ich habe es schon geschafft, meinen gesamten Blog (die Datenbank) einen Tag vor der Eröffnung des Papiertraumlands zu löschen. 🙂

Wie ist das bei WordPress?

Wenn man z.B. seinen Blog mit WordPress.org (nicht WordPress.com!) hostet, ist das alles ein bisschen anders. Da du deinen Webspeicher selbst aussuchst und alles selbst installierst, bis du allein verantwortlich dafür, dass deine Webseite erreichbar ist und funktioniert, was aber nicht heißt, dass du ganz allein bist 🙂 Es gibt eine wirklich riesige Community mit Foren, Bloggern etc., die einem das Leben schon sehr erleichtern können. Ich habe bisher auf jede meiner Fragen eine Antwort bekommen. Darüberhinaus hast du eigentlich unendlich viele Möglichkeiten, deinen Blog zu gestalten. Es gibt unzählige kostenlose „Themes“ – also Blog-Outfits, Baukästen für deine Beiträge und sogar für dein eigenes Theme. Es gibt zigtausende kostenlose Plugins, wie z.B. für Social Media, Galerien (Slideshows, Video), Formulare, Statistiken und und und… Kurzum: es liegt alles in deiner Hand. Das gefällt mir am meisten, denn es wird nie langweilig 🙂

Wenn du jetzt denkst „Die Sache hat doch einen Haken“, dann muss ich dir sagen: „ja“, aber der ist relativ klein. Der Spaß und die Möglichkeiten überwiegen die Nachteile für mich um Längen. Ich nenne dir mal ein paar Vor- und Nachteile:

Vorteile Nachteile WordPress

Ich möchte das auch – was muss ich tun?

Das schreibe ich dir im nächsten Kapitel, denn ein wenig spannend soll es schon bleiben 🙂 Wenn du möchtest, schreibe ich noch ein wenig mehr zu diesem umfangreichen Thema, wie z.B.

  • Wie wechsle ich das Design?
  • Welche Plugins finde ich nützlich?
  • Beiträge und Seiten
  • Tipps

Für heute schließe ich hier mal ab. Wenn dir mein Artikel gefallen hat, dann teile ihn doch oder schreib mir einen Kommentar, würde mich sehr freuen 🙂 Oder hast du eine Frage? Immer raus damit 🙂

Ich verabschiede mich und schicke dir viele Grüße aus dem Papiertraumland.

4 Comments

  1. Huhu Heike,
    also erstmal finde ich die ganze Sache mit WordPress schonmal mega interessant.
    Bisher habe ich da noch nicht so sehr drüber nachgedacht…. aber nachdem ich letzte Woche meinen Blog wieder „reanimiert“ und mir direkt Teile des Layouts weggeschossen habe (oder es hat sich im letzten Jahr etwas bei Blogger geändert – kann auch sein) und der HG auch im Nirvana verschwunden war, ist die Sache mit WordPress nicht ganz uninteressant 😀
    Fänd es super, wenn du vielleicht etwas auf die Nachteile eingehen könntes (z.B. die Kosten – wie hoch sind die?)
    Bin schon auf den nächsten Artikel zum Thema WordPress gespannt,
    ganz liebe Grüße
    Nicole

  2. …das wordpress kostenplichtig ist, wußte ich gar nicht. sehr interessant ist der aspekt der eigenen domain. die blogspot – endung nervt mich schon. kann ich denn meinen blogger blog in wordpress übernehmen? wäre schade um die ganzen artikel!
    ich bin gespannt auf die nächste folge zum thema wordpress!
    liebe grüße
    lücki

    1. Huhu Katrin, WordPress selbst ist nicht kostenpflichtig, aber der Webspace, den du ja für deine Seite brauchst 🙂 Die Übernahme von Blogger ist kein Problem, ich habe darauf verzichtet, weil ich neu starten wollte. Hier kannst du es nachlesen, es ist ganz einfach: http://www.drweb.de/magazin/wenns-etwas-mehr-sein-darf-von-blogger-zu-wordpress-wenigen-schritten/#
      Überleg es dir, ich bin noch immer sehr zufrieden und bereue es nicht.
      GLG Heike

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