Kleines Album für Fotos aus dem mobilen Fotodrucker

Die mobilen Fotodrucker, die man mal eben in die Tasche stecken und überall mit hinnehmen kann, erfreuen sich mittlerweile großer Beliebtheit. Das Drucken der Fotos geht schnell und einfach per Handy-App, in der man seine Fotos auch noch recht gut aufpeppen kann. Ich selbst nutze diese Möglichkeit neuerdings mit meinem Canon Zoemini und mit dem Canon Selphy (den es jetzt auch in rosa gibt!) sehr gerne. Doch: wohin mit den Bildern? Klar, du kannst einfache, vorgefertigte Fotoalben kaufen, ich finde sie jedoch fast alle ziemlich lieblos gemacht. Dadurch, dass die Fotos selbstklebend sind, wäre es doch eine echte Verschwendung, sie in irgendwelche Klarsichttaschen zu stecken.

Warum also nicht selbst eines basteln?

Ich habe es nach langer Zeit wieder versucht und ein kleines Album für Fotos im Format 2 x 3 Inch gemacht.

Für mein Album habe ich das hübsche Designpapier von Kaisercraft “The Lake House” verwendet. Da das Album mit seiner Größe von 9,5 x 11 cm recht klein ist, brauchte ich nur ca. die Hälfte des Paperpads.

Wie habe ich es gemacht?

Zuerst wurden die Seiten aus Kraftcardstock mittig gefalzt und die Teebeutelbindung (“Stack the Deck”) hergestellt. Dabei habe ich diesmal etwas neues ausprobiert: Die Seiten sind nicht als Taschen gestaltet worden, sondern oben und unten offen. Trotzdem kann man sie als Taschen verwenden, denn ich habe aus weiterem Cardstock etwas kleiner bemessene Klappkarten gemacht, die einfach von oben in die Seiten gesteckt werden.

Damit sieht das Album schön einheitlich aus und mit nur sechs Seiten und den dazugehörigen Klappkarten kann man immerhin etwa 36 Fotos unterbringen. Eine ganze Menge, oder?

Im Einband habe ich vorn einen Umschlag mit meinem Lieblingstool Mini Envelope Punchboard gestaltet, darin befinden sich zwei weitere Fotomatten, auf die du deine Fotos kleben kannst. Die Rückseite kannst du gern für Notizen benutzen.

Im hinteren Teil des Einbands habe ich einen weiteren Umschlag angebracht, in dem die üblichen Verzierteile stecken. Es sind kleine TAGs und Die-Cuts aus dem Paper Pad darin zu finden. Wenn du sie verbraucht hast, ist in dem Umschlag Platz für kleine Notizen oder weitere Fotos.

Verschlossen wird das Album mit einer Schleife. Auf dem Cover habe ich das Designpapier , ein paar TAGs und natürlich auch etwas Bling-Bling angebracht. Schlicht, aber gut, finde ich. :-)

Mir gefällt das Album sehr gut, In einem kurzen Video zeige ich dir das Album noch einmal komplett.

https://youtu.be/f-y7wNN4UQw

In Kürze werde ich dir den kleinen Fotodrucker noch einmal genauer vorstellen. Weiterhin zeige ich dir, welche App du nutzen kannst, falls du keinen solchen Fotodrucker besitzt, um deine Bilder in genau diesem kleinen Format ausbelichten zu lassen. Für heute verabschiede ich mich jedoch und schicke dir

viele Grüße aus dem Papiertraumland.

2 Kommentare

  1. Na endlich!!!! Heike is back… Ich habe Dich schon sehr vermisst bzw. Deine Werke!

    Das Album ist phänomenal schön, die Papierchen einfach ein Träumchen und überhaupt.. mir fehlen die Worte.
    Und… Du hast mich mit solch einem Teilchen so was von angefixt! Das MUSS ich haben. Ich wußte gar nicht, dass es so was überhaupt gibt, danke für den hervorragenden Tipp. Und, habe ich das richtig verstanden? Du hast beide Geräte?? Also echt geil!

    LG die hippe (die sich jetzt schon auf mehr freut..)

  2. Jaaa! Wie schön, da ist sie wieder! Und dann auch gleich wieder mit einem ihrer wunderbaren Alben! Sooo schön! Übrigens habe ich die gleiche Papierserie auch mal für ein Album benutzt. Ich werde bei Gelegenheit auch mal einen Beitrag darüber schreiben!
    Jedenfalls freue ich mich total, wieder von dir zu lesen!
    Liebe Grüße
    Anka

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